Shimanami - Japan mit dem Rad

Fahrradreise Japan 18 Tage

Wer träumt nicht von Freiheit, im Sattel eines Fahrrades und mit dem Fahrtwind im Gesicht, eines der vielseitigsten Länder der Welt zu entdecken.
Kommen Sie mit uns auf eine ganz besondere Entdeckungsreise um japanische Inlandsee.

Diese Japan Fahrradreise führt Sie zu den buddhistischen Tempeln und sagen haften Schreinen Japans.

Erleben Sie Japan von der aktiven Seite. Erleben Sie die Felsenküste zwischen den Japanischen Hauptinseln Honshu und Shikoku, die einst von den Piraten des Murakami-Clans angesteuert wurde oder lassen Sie sich entführen in die traumhaft schöne Insellandschaft der japanischen Inlandsee.

Nach der ausgedehnten Radtour geht es gleich im Anschluss weiter in die Metropole Tokyo, wo die Moderne des 21. Jahrhunderts und Traditionelle Kultur der der Tempel und Schreine trifft.

Kommen Sie mit auf die Entdeckungsreise der besonderen Art.




Japan auf dem Rad erleben

Fahrrad- und Studienreise Japan, 18 Tage


Karte der Reiseroute Shimanami

Shimanami - Japan mit dem Rad

Japan Fahrradreise, 18 Tage

Eindrücke der Fahrradreise Japan

Programm

1. Tag: Abflug von Frankfurt
Abends, Abflug vom Frankfurter Flughafen nach Tokyo, wo Sie am Nachmittag des folgenden Tages ankommen werden. Von hier aus geht es mit dem Flugzeug weiter nach Hiroshima. (Zeitverschiebung + 7 Std./ Sommerzeit + 8 Std.)

2. Tag: Willkommen in Japan!
Ankunft in Hiroshima. Ihrer traurigen Geschichte zum Trotz entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Industriestandort, in dem unter anderem einer der Hauptsitze der Mazda Motor Corporation zu finden ist. Dass Hiroshima darüber hinaus einiges mehr zu bieten hat, werden Sie am nächsten Tag mit eigenen Augen erleben.

3. Tag: Tor zu einer göttlichen Welt
Heute erkunden Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach einem Spaziergang durch den Friedenspark und einem Besuch im Peace Memorial Museum geht es mit dem Boot zur Insel Miyajima, wo eines der, zumindest im deutschen Sprach-raum, bekanntesten Symbole Japans ins Blickfeld gerät: Das rote Torii (Schreintor) des Itsukushima-Schreines scheint bei Flut auf dem Wasser regelrecht zu schweben. Der seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Schrein mit seinen in das Wasser hereinragenden Gebäuden ist ein wahrer Augenschmaus vor einer beeindruckenden Naturkulisse, die zusammen ein perfektes Ensemble aus menschlicher Kreativität und der Schönheit der Natur ergeben.
Das größte Gebäude des Tempel-komplexes ist der „Senjokaku“, was übersetzt soviel heißt, wie „Pavillon der 1000 Tatami-Matten“. Bei einer Bodenfläche von 857 Matten, kommt dieser, auf die besondere Größe des Tempels anspielende Ausdruck der Wahrheit schon ziemlich nahe.

4. Tag: Reif für die Inseln
Nachdem Sie gestern einen ersten Eindruck von japanischer Geschichte und Kultur gewinnen konnten, begeben Sie sich heute nach Onomichi, dem Ausgangspunkt Ihrer Japan Fahrradreise.
Bekannt für seine vielen Tempel, ist Onomichi auch ein beliebter Drehort für die japanische Filmindustrie.
Von hier aus startet auch der Shimanami-Kaido. Shimanami-Kaido ist der Spitzname für die 1999 in Betrieb genommene Nishi-Seto-Schnellstraße, die Onomichi auf der Insel Honshu mit Imabari auf der Insel Shikoku verbindet. Sie hat eine Länge von ca. 60 km, führt über 10 Brücken und 6 Inseln der Seto-Inlandsee: Mukaijima, Innoshima, Ikuchijima, Omishima, Hakatajima und Oshima.
Nach einer Fährüberfahrt auf die Insel Mukaijima, beginnt für Sie hier die Fahrt auf dem Shimanami. In früherer Zeit stand dieses Gebiet unter der Kontrolle der mächtigen Murakami-Familie, die hier zuerst als Piraten ihr Unwesen trieben und später unter mehreren Krieger-fürsten dienten.
Über die Insel Innoshima fahren Sie nach Ikuchijima, wo Sie Ihre erste Inselnacht verbringen werden. Ein Abendausflug zum romantischen Sunset Beach vollendet diesen Tag.

5. Tag: Brückenträume
Nach dem Frühstück begeben Sie sich zuerst in der Stadt Setoda auf Erkundungstour. Sie besichtigen den Kosan-ji Tempel, der im 20. Jh. von dem ehemaligen Business Manager Kanemoto Kozo zum Andenken an seine verstorbene Mutter erbaut wurde.
Er stellt ein Ensemble von Nachbauten vieler wichtiger Tempel und Schreine Japans dar, die harmonisch miteinander kombiniert worden sind. Die bekannteste Reproduktion ist die eines berühmten Tores des Toshogu-Schreins von Nikko – nur einer von vielen Gründen, warum der Kosanji auch „Nikko des Westens“ genannt wird.

Nach der Besichtigung geht es weiter in Richtung Tatara-Brücke. Für alle Brückenfreunde und auch solche, die es (noch) nicht sind, ist diese Brücke ein wirkliches Highlight und mit einer Länge von 1480 m eine der größten Schräg-seilbrücken der Welt. An ihrem Ende erwartet Sie der Tatara Shimanami Park auf der Insel Omishima. Durch die beeindruckende Insellandschaft geht es weiter zum Oyamazumi-Schrein, eine der ältesten Wallfahrtsstätten Japans. Angeblich geht seine Gründung zurück auf eine Zeit, in der Japans legendärer erster Kaiser Jimmu an die Macht kam. Es wird gesagt, dass der Schrein eine Schutzgottheit des Meeres und der Berge beheimatet. Darüber hinaus wurde er im Laufe der Jahrhunderte zum Pilgerziel vieler Feldherren, die sich durch das Anbeten der hier heimischen Gottheit siegreiche Kämpfe erhofften. Hatten sie Erfolg, kamen viele dieser Krieger wieder und brachten Rüstungen oder Waffen als Dank und Tribut an die Gottheit mit. Scheinbar wurden ihre Gebete oft erhört, denn nicht umsonst besitzt der Schrein 80% der als Nationalschatz oder wichtiges Kulturgut klassifizierten historischen Rüstungen Japans.

6. Tag: Piratengeschichten
Heute geht es über die Omishima Brücke weiter nach Oshima, wo Sie dem Murakami Suigun Naval Museum einen Besuch abstatten. Hier können Sie einiges über die Geschichte der einst so mächtigen Piratenfamilie der Murakami erfahren und, wenn Sie möchten, auch einmal eine Samurai-Rüstung anprobieren.

Genießen Sie später den spektakulären Blick von der Kurushima Kaikyo-Brücke, einem weiteren Highlight der japanischen Brückenarchitektur. Sie besteht aus drei hintereinander gereihten Hängebrücken und hat eine Gesamtlänge von 4015 m. Am anderen Ende erwartet Sie die Stadt Imabari und mit das Ende des Shimanami-Kaido.

Hier legen Sie einen kurzen Stopp im Itoyama Park ein und genießen die beeindruckende Aussicht auf die Kurushima Kaikyo Meerenge, bevor es in Richtung Hotel weitergeht. Auf der Strecke liegt die ursprünglich im 17.Jh vom Feudalherrn Todo Takatora erbaute Burg von Imabari, eines von drei in Japan vorhandenen „Mizujiro“, was auf Deutsch „Wasserschloss“ bedeutet. Im 19. Jh wurden unter der Meiji-Regierung die ursprünglichen Gebäude innerhalb der Festung zerstört. 1980 ließ die Stadt Imabari schließlich einen neuen Wohnturm errichten, welcher heute in seiner ganzen Pracht das Meer überblickt.

7. Tag: Pilgergeist
Sie befinden sich nun auf Shikoku, der kleinsten der vier Hauptinseln Japans. Bekannt ist Shikoku wohl besonders für seinen 1200 km langen Pilgerweg, den sogenann-ten Shikoku Hachijuu Hakkasho, zu Deutsch in etwa „88 Orte Shikokus“. Dieser Weg ist eine der wichtigsten buddhistischen Pilger-strecken Japans und soll, der Legende nach, von dem Mönch Kukai, dem Begründer der buddhistischen Shingon-Schule, begründet worden sein.

Die Pilger auf diesem Weg, die so genannten Henro, sind an ihren weißen Kleidern, spitzen Hüten aus Riedgras und ihren Gehstäben zu erkennen. Obwohl die Strecke traditionell zu Fuß gegangen werden sollte, benutzen moderne Pilger neben dem Auto oder Bussen auch gern einmal das Fahrrad. Vielleicht begegnet Ihnen ja der eine oder andere auf Ihrer heutigen Fahrt von Imabari bis Niihama. Hier in dieser kleinen Küstenstadt der Seto-Inlandsee werden können Sie den den Tag ausklingen lassen.

Wer heute noch die Kraft hat und die einzigartige Natur um Niihama erforschen möchte, dem steht es frei mit dem jungen, sportlichen Reiseleiter zum 60 m hohen Kiyo no Taki Wasserfall zu fahren.

8. Tag: Der Entspannung so nah
Die heutige Etappe führt zu einem weiteren großen Ziel Ihrer Reise. Genießen Sie die Küstenszenerie der Inlandsee auf dem Weg durch Hafenstädtchen und Fischerdörfer, denn morgen haben Sie und Ihr Fahrrad erst einmal Pause. Nachdem Sie bisher jeden Tag auf dem Rad verbracht haben, sollten Sie den heutigen Abend nutzen um sich auszuruhen und Kräfte zu sammeln oder nutzen Sie die Möglichkeit, um in aller Ruhe die Schönheiten und Sehens-würdigkeiten der Kannonjis zu erkunden. Morgen geht es entspannt ohne Fahrrad weiter, denn Kannonji lässt sich sehr bequem zu Fuß erkunden.

9. Tag: Bilder im Sand
Den heutigen Vormittag können Sie ganz nach Ihrem Belieben gestalten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Rundgang durch den Kotohiki Park? Begeben Sie sich auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte dieser Region, indem Sie zum Beispiel einen Blick auf die „Zenigata“ werfen – das in Sand modellierte, gigantische Abbild einer Münze aus der Edo-Zeit, „Kan-ei-Tsuho“ genannt. Es wird erzählt, dass die Bewohner dieser Gegend das Bild um 1633 in nur einer Nacht fertig gestellt hätten, um den damaligen Herrscher der Region, Ikoma Takatoshi, Willkommen zu heißen. Angeblich winkt jedem, der einen Blick auf das Sandbild wirft, Gesundheit und ein hohes Alter sowie stets genügend Geld in der Tasche.

Der 2 km lange Ariake-Strand, im Sommer ein beliebter Treffpunkt zum Baden, lädt zum Spazierengehen ein und bietet einen bezaubernden Blick auf die Seto-Innlandsee.
Ebenfalls im Kotohiki Park befinden sich der Kanonji- und der Jinne-in- Tempel, zwei Stationen des Shikoku Hachijuu Hakkasho-Pilgerwegs. Auch der Nachmittag wird entspannend, wenn Sie mit Ihrem Reiseleiter zusammen eines der berühmten japanischen Onsen-Bäder besuchen. Gut erholt geht es dann weiter zur nächsten Etappe.

10. Tag: Konpira-san
Der heutige Weg führt Sie zuerst nach Kotohira zum Kanamaru-za, der ältesten noch bespielten Kabukibühne Japans. Erbaut 1835, geriet es nach der Öffnung Japans Mitte des 19. Jh. in Vergessenheit, bis es 1970 schließlich wieder-entdeckt wurde. In dem als wichtiges Kulturgut klassifizierten, restaurierten Gebäude sind noch heute die Kulissen, Beleuchtung, Bühnentechnik sowie die Zuschauersitze genauso, wie sie im 17., 18. oder 19. Jh. waren.

Weiter geht es zu einem der beliebtesten Schreine Japans, dem Kotohira-gu oder „Konpira-san“, wie er im Volksmund genannt wird. Seit Jahrhunderten strömen die Menschen hierher, um von der Schutzgottheit des Schreines Beistand zu erbitten. Der Aufstieg zur Haupthalle über 785 Treppen-stufen führt im unteren Bereich an zahlreichen Souvenirläden vorbei, die mit ihren unterschiedlichen Produkten, wie Süßigkeiten, Masken, Töpferware oder der lokalen Holzschnitzkunst locken. Die Haupthalle Omote-Shoin, stammt aus dem 17. Jh. und beherbergt eine Ansammlung wunderschöner Fusuma, bemalte Schiebetüren, die von Maruyama Okyo, einem der größten Künstler der Edo-Zeit, gestaltet wurden und als nationales Kulturgut deklariert sind.

Nach der Erkundungstour durch Kotohira geht es weiter nach Zentsuji, dem Geburtsort des Mönchs Kukai, oder Kobo Daishi, wie er nach seinem Tod genannt wurde. Sie besichtigen den Zentsuji-Tempel, auf dessen Grund und Boden Sie heute auch übernachten werden.

11. Tag: Von Nudeln und Familienfeden
Für Frühaufsteher besteht heute die Möglichkeit an der morgendlichen Gebetszeremonie der Mönche teilzunehmen, bevor es später mit dem Fahrrad weiter nach Takamatsu geht. Das heute moderne Takamatsu sah seine Blütezeit während der Edo-Periode im 17. Jh. unter dem Samurai-Clan der Matsudaira. Einer der schönsten Landschaftsgärten Japans, der Ritsurin-Park befand sich früher ebenfalls in ihrem Besitz. Von dessen prächtiger Gestaltung können Sie sich bei einem Besuch selbst überzeugen. Im Teehaus können Sie in Ruhe bei einer Tasse Tee die Aussicht auf den Park genießen.

Anschließend haben Sie ein wenig Freizeit, in der Sie z.B. die längsten Shoppingarkaden Japans erkunden oder sich mit der lokalen Küche vertraut machen können: Die Präfektur Kagawa ist berühmt für Udon, dicke Nudeln aus Weizenmehl. Vor ein paar Jahren löste ein Buch über den sog. Sanuki-Udon in Japan einen regelrechten Udon-Boom aus, worüber sogar ein amüsanter Kinofilm gedreht wurde. Vielleicht lassen Sie sich ja auch von dieser lokalen Spezialität begeistern.

Am Nachmittag fahren Sie von Takamatsu aus nach Yashima zu einem 293 m hohen Lava-Plateau, das in die Inland-See hineinragt. Hier fand im 12. Jh. die berühmte Schlacht zwischen dem Genji- und dem Heike-Clan statt. Hier besichtigen Sie das Shikoku Mura Freilichtmuseum, eine Ansamm-lung von traditionellen japanischen Häusern, die aus ganz Shikoku zusammengetragen wurden. Zu sehen sind unter anderem Gebäude aus dem 18. Jh., eine alte Zuckermühle und ein ländliches Kabuki Theater. Abends haben Sie dann noch einmal die Möglichkeit Ihre Freizeit selber zu gestalten.

12. Tag: Gartenträume
Heute beginnt der Tag mit einer Fährfahrt von Takamatsu nach Uno, dem nächsten Hafenstädtchen auf der japanischen Hauptinsel Honshu. Nach einer kurzen Fahrradetappe erreichen Sie schließlich Okayama.
Von den drei schönsten Gärten Japans werden Sie heute hier in Okayama den Korakuen-Garten besuchen. Auch wenn die heutige Fahrradtour eher kurz war, sollten Sie das Ambiente dieses traumhaften japanischen Landschaftsgartens mit seinen Seen und kunstvoll angelegten Hügellandschaften zur Entspannung nutzen. Den anstrengendsten Teil der Strecke haben Sie schon gemeistert. Zeit sich zu setzen und das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen.

Gleich nebenan wartet noch die kleine, aber beschauliche Krähenburg, so benannt wegen ihrer schwarzen Farbe. Hier erwartet Sie ein wenig japanische Geschichte zum Ausklang des Tages bevor es morgen weiter geht in Richtung Osten, denn die 2 Hauptstädte Japans dürfen auf der Route einer solchen Tour nicht fehlen.
Nutzen Sie den Abend noch ein bisschen um selbst ein wenig die Stadt zu beschauen und der japanischen Kultur näher zu kommen, denn es gibt viel zu entdecken.

13. Tag: Himeji oder Uji
Nächste Station Ihrer Reise ist die Himeji-Burg. Diese Festungsanlage, 1580 von Toyotomi Hideyoshi, einem der drei Reichseiniger Japans, übernommen und galt vorher als uneinnehmbar. Ihr Spitzname „Weißer Reiher“ geht auf ihre strahlend weißen Mauern zurück. Schon lange ein nationaler Kulturschatz, wurde Himejijo 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Leider braucht auch eine Burg mal eine Auszeit. Die Anlage der Himeji-Burg wird von 2010 bis 2014 komplett renoviert. Sie ist nur äußerst begrenzt zugänglich und der Hauptturm ist komplett eingerüstet und nicht sichtbar.

Alternativ zur Himeji-Burg und dem Kokoen-Garten besuchen wir daher Uji, einen kleinen Ort südlich von Kyoto, den Handlungsort des Klassikers japanischer Literatur, der „Geschichte des Prinzen Genji“.
Hier besuchen Sie zuerst die Anlage des Byodoin-Tempels, dessen Phönix-Halle die Rückseite der japanischen 10-Yen-Münzen ziert. Weiter geht es dann zum ältesten Shinto-Schrein Japans, dem Ujigami-Jinja-Schrein.

Das letzte Ziel für diesen Tag bevor Sie Kyoto erreichen ist der Fushimi-Inari-Schrein, gewidmet der Fuchsgottheit Inari, die den Bauern Japans eine reiche Reisernte beschert.

14. Tag: Kaiserstadt Kyoto
Heute erkunden Sie Kyoto mit dem Rad. Die ehemalige Hauptstadt Japans ist mit ihren vielen Tempel- und Schreinanlagen ein wahrer Kulturschatz.
Nachdem Kyoto mehr als 1000 Jahre der Sitz der japanischen Kaiser war, beginnt Ihr Tag mit einem Besuch im Kaiserpalast. Hier residiert zwar seit der Meiji-Restauration (ab 1868) kein Tenno mehr, aber noch bis zu Kaiser Hirohito, der 1989 verstarb, wurde der Tenno in Kyoto gekrönt. Die schlichte aber harmonische Holzbauweise der Gebäude und die Gärten der Anlage versetzt den Besucher sofort zurück in das höfische Leben der alten Hauptstadt Kyoto.

Ein kleines Stück weiter westlich treffen Sie auf die Flusskreuzung des Kamogawa-Flusses und des Takano-Flusses. Hier liegt inmitten einer wunderschönen Parkanlage der Shimogamojinja – „der Entenschrein“. Hier finden im Mai gelegentlich Prozessionen und Feste statt, zu denen auch Pferderennen und das traditionelle japanische Bogenschießen „Yabusame“ stattfindet.

Nur wenige Minuten entfernt liegt der Silberne Pavillon, umgeben von einer wunderschönen Tempelanlage die auch einen prächtigen Steingarten beherbergt. Von außen ist der Silberne Pavillon wesentlich schlichter als sein „Verwandter“ der Goldene Pavillon, doch macht ihn gerade diese Schlichtheit so beliebt bei seinen Besuchern.

Weiter führt uns der Philosophen-weg im Osten Kyotos bis zum Nanzenji-Tempel. Man muss sich nur nach dem riesigen hölzernen Eingangstor des alten Zen-Tempels orientieren, das schon aus der Ferne unverfehlbar ist. Neben dem Aquädukt, der mitten durch die kleinen Untertempel des Nanzenji-Tempels führt, finden sich wunderschöne Tempelgärten und auch ein Steingarten im Zen-Stil.

Die Tour führt weiter durch Gion, Kyotos berühmtes Geisha-Viertel, hin zum Kiyomizudera-Tempel.
Von dort aus haben Sie einen herrlichen Ausblick über Kyoto, den Sie am besten von der riesigen Holzterrasse aus genießen. Übersetzt bedeutet Kiyomizudera soviel wie „Tempel des klaren Wassers“. Gegründet wurde er 780 n. Chr. und wird mit der Hosso-Schule in Zusammenhang gebracht, einer der ältesten buddhistischen Schulen Japans. Unter der berühmten hölzernen Terrasse können Sie das klare Quellwasser, das dem Tempel seinen Namen verleiht, probieren. Es wird gesagt, es habe heilende Kräfte.

15. Tag: Goldener Schimmer im Sonnenlicht
Heute morgen geht es in aller frische auf zur Nijo-Burg, einer Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, die als Machtsymbol der Tokugawa-Familie errichtet wurde. Die Tokugawa Shogune hatten von 1600 bis 1868 die Regierungsgewalt in Japan inne. Obwohl ihr Regierungshauptsitz in Edo, dem heutigen Tokyo lag, konnten die Tokugawa so ihre Macht auch fernab ihrer Domäne verteidigen.

Weiter geht es zu den Träumen aus Seide in die Traditionswerkstätten des Nishijin-Textilzentrums. Hier können Sie nach einer Kimono-Modenschau im Obergeschoss noch ein wenig das Arbeiten an den alten traditionellen Webstühlen studieren oder die wundervollen Seidenkreationen des Hauses bewundern.

Am Nachmittag steht für Sie ein Besuch des Kinkakuji, des „Goldenen Pavillons“ auf dem Plan. Ursprünglich erbaut als Altersresidenz, für den in ganz Asien hochgeschätzten Shogun Ashikaga Yoshimitsu, wurde aus der Anlage ein Zen-Tempel mit einer wunder-schönen Gartenanlage. Das wichtigste Fotomotiv der Anlage ist der Goldene Pavillon mit seinen vielen Lagen Blattgold, der im Licht der Sonne erstrahlt.

Den letzten Nachmitttag und Abend in dieser geschichtsträchtigen Stadt sollten Sie sich noch ein bisschen Zeit nehmen um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Besuchen Sie zum Beispiel die Aussichtsplattform des Kyoto-Tower mit einem Panoramablick über die gesamte Stadt.

16. Tag: Auf nach Tokyo
Morgens begeben Sie sich in Richtung Bahnhof, wo Sie der japanische Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen erwartet. Genießen Sie die Aussicht während des entspannten Transports Richtung Tokyo. Ihr Hotel liegt in Asakusa, einem der belebtesten Viertel Tokyos, ganz in der Nähe des berühmten Kaminari-Mon, was übersetzt „Donner-Tor“ bedeutet.

Wenn Sie unter seiner riesigen roten Laterne hindurchgehen, befinden Sie sich sogleich auf der Nakamise, einer marktähnlichen Straße, in deren kleinen Geschäften man sowohl traditionelle Süßigkeiten, Gerichte und Spielsachen, als auch Stoffe und Kleidung bekommt. Die Nakamise führt zum Sensoji, besser bekannt als Asakusa-Kannon-Tempel. Gegründet wurde er im 7. Jahrhundert, als der Legende nach zwei Fischer eine Kannon-Statue im Fluss fanden. Auch heute noch wird er von Hunderten Gläubigen täglich besucht.
Von dort aus geht es weiter zum Sumida-Fluss, auf dem Sie mit einem Boot bis zum Hama-Rikyu-Garten fahren, in dem die Daimyo und Shogune sich früher zur Entenjagd versammelten. Hier sollte man die Gelegenheit für eine Pause nutzen denn mitten auf einem der vom Meerwasser gespeisten Seen gibt es ein entzückendes Teehaus, mit freiem Blick auf den großen See und die hügelige Landschaft des Hama-Rikyu-Gartens.

Nach kurzer Fahrt mit der voll-automatischen Bahn „Yurikamome“ erreichen Sie die Insel Odaiba in der Bucht von Tokyo. Die älteren kleineren Inseln, die man noch heute vor den eigentlichen Ufern Odaibas zu erkennen sind, wurden ursprünglich als Verteidigungsstellungen errichtet, wobei „Daiba“ das japanische Wort für Kanone ist.
Abrunden wird diesen Tag ein Spaziergang auf Tokyos Edeleinkaufsmeile der Ginza. Es gibt nichts, was es hier nicht gibt, von allen Marken die Rang und Namen haben in der Mode- und Kaufhauswelt. Genießen Sie das Flair dieses Lichtermeers aus Leuchtreklamen im abendlichen Tokyo, denn es wird Sie noch lange an diese Stadt der Superlative erinnern.

17. Tag: Frisches Sushi
Tag siebzehn beginnt mit einem Besuch auf dem größten Fischmarkt der Welt, Tsukiji. Schon auf dem Weg dorthin wird alles verkauft, was für den Fang, die Verarbeitung und den Genuss von Fisch nötig ist. Hier bekommen Sie auch das frischeste Sushi Japans.

Ein gemütlicher Spaziergang führt Sie dann weiter nach Ueno durch einen der größten Stadtparks von Tokyo. Neben der Möglichkeit eines Spaziergangs ist der Ueno-Park auch ein Zentrum für allerlei namhafte Kunstmuseen und das Nationalmuseum von Tokyo. Außerdem finden sich hier kleine beschauliche Versionen von berühmten Tempeln und Schreinen aus ganz Japan.

Wenige Schritte aus dem Ueno-Park heraus und Sie stehen bereits auf den Einkaufsstraßen des Ameyokocho-Marktes. Ein Erlebnis für jeden, der das etwas „urige“ Einkaufserlebnis sucht. Neben frischem Obst und allerlei Köstlichkeiten in kleinen Restaurants finden Sie hier auch Kleidung, Schuhe und Elektronik. Schlendern Sie einfach mal kurz durch.

Elektronik ist eines des Vorzeigeprodukte Japans und so wollen wir Sie natürlich auch nicht vom Elektronikzentrum Tokyos fernhalten. Der Stadtteil Akihabara ist aus dem Elektronikschrott des Krieges auferstanden und hat sich binnen weniger Jahre zum Zentrum für Unterhaltungselektronik entwickelt. Nach weiteren Jahren siedelte sich hier auch eine breite Anime-, Manga- und Cosplay-Szene an.
Nachdem Sie in Shibuya eine der belebtesten Kreuzungen der Welt sehen konnten und etwas über den treuen Hund Hachiko, das japanische Sinnbild für Treue erfahren haben, geht es weiter zum Meiji-Schrein. Dieses Musterbeispiel für schintoistischer Schreinarchitektur ist dem Kaiserpaar Meiji gewidmet, das ab der Mitte des 19. Jh. Japan vom agrarischen Feudalstaat zur militärischen und industriellen Großmacht in Asien aufsteigen ließ.

Die letzte Station an diesem letzten Abend in Tokyo ist das Rathaus im Stadtteil Shinjuku. Werfen Sie hier noch einmal einen Blick aus dem 45. Stock des Gebäudes auf das abendliche Lichtermeer der Metropole Tokyo. Hier begann Ihre Reise in einem fremden Land auf einem Fahrrad und hier geht sie zu Ende, in der Metropole Tokyo, die doch plötzlich so vertraut ist.

18. Tag: Abschied von Japan
Morgens Transfer zum Flughafen, Tagesrückflug mit Japan Airlines.

Shimanami - Japan mit dem Rad

Radreise Japan 18 Tage

Japan Fahrradreise erleben

Leistungen

Im Reisepreis enthalten:

  • Hinflug Frankfurt–Hiroshima via Tokyo
  • Rückflug Tokyo – Frankfurt mit Japan Airlines
  • Flughafensteuern BRD
  • Sicherheitsgebühren BRD
  • Luftverkehrsabgabe

  • Hotelunterbringung in Mittelklassehotels
  • 2 Nächte in Hiroshima
  • 1 Nacht in Setoda
  • 1 Nacht in Omishima
  • 1 Nacht in Imabari
  • 1 Nacht in Niihama
  • 2 Nächte in Kannonji
  • 1 Nacht im Tempel in Zentsuji
  • 1 Nacht in Takamatsu
  • 1 Nacht in Okayama
  • 3 Nächte in Kyoto
  • 2 Nächte in Tokyo
  • Alle Übernachtungen mit Frühstück

  • plus 7 Abendessen

  • Transfers lt. Programm mit Bus, Bahn, Metro, Fähre
  • Shinkansenfahrt von Kyoto nach Tokyo
  • Separate Gepäcktransfers

  • Fahrräder werden in vor Ort von der BCT Touristik gestellt

  • Tempelübernachtung Zentsuji
  • Korakuen-Garten Okayama
  • Kaiserpalast Kyoto
  • Nanzenji Zen-Tempel Kyoto
  • Goldener Pavillon Kyoto
  • Metropole Tokyo

  • Eintritte
    Friedensmuseum Hiroshima
    Itsukushima-Schrein
    Innoshima Suigun Castle
    Oyamazumi-Schrein & Museum
    Kotohiki Park & Zenigata
    Kotohiki Kairo Onsen
    Kabukiza Kabuki-Theater
    Konpirasan Schrein
    Krähenburg Okayama
    Korakuen-Garten
    Himeji-Burg oder Byodo-in-Tempel und Ujigami-Schrein
    Shimogamo-Schrein
    Silberner Pavillon
    Nanzenji Zen-Tempel
    Kiyomizu-Tempel
    Nijo-Burg
    Goldener Pavillon
    Hamarikyu-Garten
    Shitamachi-Museum

  • deutscher oder deutschsprachiger BCT-Reiseleiter
  • Auslandskrankenversicherung
  • Informationsmaterial



Shimanami - Japan mit dem Rad

Fahrradreise Japan 18 Tage

Radreise für alle Aktivsprotler

 

Termine 2012
128160218TSo, 2. Sept. – Mi, 19. Sept. 2012Doppelzimmer3698 Eurofreie Plätze
Termine 2013
138160118TSo, 5. Mai – Mi, 22. Mai 2013Doppelzimmer3698 Eurofreie Plätze
138160218TSo, 1. Sept. – Mi, 18. Sept. 2013Doppelzimmer3698 Eurofreie Plätze
           

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht): 500 Euro

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 16 Pers.
Änderungen vorbehalten.

 

 

Visum
Für die Einreise nach Japan als Tourist, bis maximal sechs Monate, ist ein Visum nicht erforderlich. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bis 6 Monate nach Fahrtende gültig sein muss.

Besichtigungen Kaiserpaläste
Für die Besichtigungen der Kaiserpaläste sind Sondergenehmigungen erforderlich, die wir im Vorfeld beantragen müssen. Dazu benötigen wir Ihre Reisepasskopien. Falls ausnahmsweise keine Innenbesichtigungen der Kaiserpaläste möglich sein sollten, gibt es ein Ersatzprogramm.

Gesundheit, Impfungen
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A. Bei längerem Aufenthalt (über 3 Monate) wird auch zur Impfung gegen Hepatitis B geraten. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt direkt oder bei der Botschaft Japans.

Versicherungen
Wir empfehlen eine Reiserücktrittskosten- und eine Auslandskrankenversicherung

Noch Fragen?
Bei weiterführenden Fragen erreichen Sie uns unter 02241-9424211, oder über unser Kontaktformular.

BCT-Touristik, Bonner Str. 37, 53721 Siegburg, Tel: 02241-9424211, Fax: 02241-9424299, www.japanaktivreisen.de